Weltgebetstag 2012 aus Malaysia
Am 02. März trafen sich in Etelsen wieder Frauen und Männer, um
Weltgebetstag zu feiern. Das Vorbereitungsteam um Sylke Beckmann hatte
sowohl den Gottesdienst nach der Weltgebetstagsordnung - in diesem Jahr
aus Malaysia - die Dekoration als auch die leckeren Speisen
vorbereitet. Gesanglich wurde die Gemeinde durch den Kirchenchor
Cantabile und eine Flötengruppe unterstützt.
Im Anschluß an den gottesdienstlichen Teil war es dann möglich, bei einem leckeren Glas
Wein die malayischen Gericht zu probieren
und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auch die Etelser Kinderkirche feierte den Weltgebetstag kurz vorher im Februar.
Im nächsten Jahr kommt die Weltgebetstagsordnung übrigens aus Frankreich!
Im Internet finden
sich viele malayische Rezepte -
hier (PDF) eine kleine Auswahl -
alle Angaben ohne Gewähr.
Und hier gibt es ein paar Rezepte und Informationen über die
Veranstaltungen der letzten Jahre zum Weltgebetstag.
|
Leckeres aus Chile
Am Freitag, 04. März 2011 wurde um 19:00 Uhr der Weltgebetstagsgottesdienst gefeiert.
Um die 90 Gäste erlebten einen kurzweiligen Gottesdienst, lernten das Land Chile kennen und
konnten nach dem Gottesdienst landestypische Speisen aus Chile kosten.
Auch die Kinder der Etelser Kinderkirche feierten ein paar Tage vorher Weltgebetstag:
|
Pebre (chilenischer Kräuterdip)
Zutaten: 1 Bund frischer Koriander, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 2 große Tomaten,
1 grüne Chilischote, ½ Knoblauchzehe, 1 TL rote Pfeffersauce (Tabasco), 2 TL Rotweinessig,
2 TL Öl, ½ TL Pfeffer, Salz und Wasser.
Zubereitung: Den Koriander, die Frühlingszwiebeln, die entkernte Pfefferschote und die gehäuteten
Tomaten fein hacken. Alles mit den übrigen Zutaten gut vermischen und frisch servieren. Zu einem typischen
chilenischen Essen gehört immer Pebre, egal ob zu Brot, Kartoffeln oder Fleisch.
|
Porotas a la chilena
(chilenische Bohnensuppe für 6 Personen)
Zutaten: 750 g trockene Bohnenkerne (am Abend zuvor in einem großen Topf in reichlich Wasser mit
1 TL Natronpulver einweichen),
1 gestrichener TL Pfeffer, 1 gestrichener TL Oregano, 2 TL Salz, 1 ½ EL Schweinefett,
1 ½ EL Öl, 1 ½ Bund fein geschnittene Frühlingszwiebeln, 1 ½ mittelgroße, fein gehackte Zwiebeln,
3 Knoblauchzehen zerhackt, 1 ½ TL Tabasco, 375 g geräucherte Rinder- oder Schweinemettwurst in Würfel
oder Scheiben, 150 g Spaghetti.
Zubereitung: Die Bohnen im Einweichwasser (die Flüssigkeit soll 5 cm über den Bohnen stehen)
mit dem Pfeffer, Oregano und Salz kochen. Schaum abschöpfen. Öl und Fett erhitzen, darin die Mettwurst,
Frühlingszwiebeln, den Knoblauch und die Zwiebel anrösten. Wenn eine leichte Bräunung einsetzt,
die Pfeffersauce zugeben und zu den kochenden Bohnen hinzufügen. Garen, bis die Bohnen weich sind
(insgesamt etwa 30 bis 40 Minuten). Die Suppe sollte nicht zu dickflüssig sein. Wer möchte, kann 15
Minuten vor Ende der Garzeit 150 g Spaghetti - in 5 cm Länge gebrochen - dazugeben.
|
Leche asada (kuchenähnlicher Milchpudding für 6 Personen)
Zutaten: 1 l Milch, 4 EL Zucker, 6 Eier, 1 TL Vanilleextrakt, Karamellsauce.
Zubereitung: Eine Puddingform (feuerfestes Glas) mit reichlich Karamellsauce ausstreichen. Das Eiweiß zu Schnee
schlagen, nach und nach Eigelb, den Zucker und die Milch zugeben. Die Masse in die Form gießen und bei starker Hitze
im Backofen 30 bis 40 Minuten stocken lassen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Abkühlen lassen und im Kühlschrank
kalt stellen. Der Milchpudding kann wie Kuchen aufgeschnitten und am Vortag zubereitet werden.
|
Pisco
Der Name Pisco bedeutet auf Quechua ‚fliegender Vogel’. Pisco ist ein klarer,
typisch chilenischer Branntwein. Die Herstellung unterliegt strengen Auflagen.
Der Schnaps hat einen Alkoholanteil von 30- 40 %. Von der peruanischen Grenze
bis in die Antarktis begegnet dem Reisenden dieses Nationalgetränk. Der
beliebteste Aperitif Chiles ist Pisco Sour.
Rezept Pisco Sour
3 Teile Pisco
1 Teil Limettensaft
1 TL Puderzucker
4 Eiswürfel
Alles auf höchster Stufe mixen.
|
Weltgebetstag 2010
Alles, was atmet lobt Gott!
Ja, es ging um das Thema Loben am diesjährigen Weltgebetstag. Am Freitag, den
05. März waren trotz neuerlichem Wintereinbruch rund 80 Gottesdienstbesucher
der Einladung des Vorbereitungsteams gefolgt. Sie feierten zusammen einen
Gottesdienst, dessen Ordnung in diesem Jahr von Frauen aus Kamerun zusammengestellt
worden war. Anschließend gab es landestypische Speisen.
"Es war einfach schön, den Gottesdienst gemeinsam
zu feiern und im Anschluß noch gemütlich besammen zu sein. Das Essen war einfach lecker!", so
eine Besucherin.
Vielleicht schauen Sie im nächsten Jahr mal vorbei?
Zwei typische Rezepte aus Kamerun:
Huhn mit Erdnuss Sauce
1 gr. Suppen- oder Fleischhuhn
1 Bund Suppengemüse
1 l Wasser
Salz
Öl
Erdnuss-Sauce
Das ganze, ausgenommene Huhn mit Suppengemüse in Salzwasser kochen (Garzeit für Suppenhühner: bis zu 2 Std., für Poularden: 60 Min.). Erdnuss-Sauce zubereiten und warm halten.
Das Huhn kurz, bevor es gar ist, aus dem Topf nehmen (Vorsicht: nicht zu lange kochen lassen, da das Fleisch sonst zerfällt) und in mittelgroße Stücke zerlegen, das Fleisch beim Zerteilen an den
Knochen lassen. Das Fleisch kurz in Öl anbraten, in die Sauce geben und 15 Min. ziehen lassen. Dazu
schmecken Reis, in Fett ausgebackene Yamsstücke oder frittierte Kartoffelspalten.
Grundrezept Erdnuss Sauce
3 gr. Zwiebeln
500 g Tomaten (gehäutet)
Palmöl
1/2 l Wasser oder Brühe
4 EL Erdnusspaste (erhältlich z.B. im Afro-Shop oder in Abteilungen mit Lebensmitteln aus aller Welt, die es in manchen großen
Supermärkten gibt)
zum Würzen: Salz, Pfeffer Cayenne-Pfeffer oder Sambal Oleg für die Schärfe, frisch gehackter Ingwer, Thymian, Currypulver
Zwiebeln würfeln, Tomaten klein schneiden. Zwiebeln in Öl andünsten, Tomaten hinzufügen, mit der Flüssigkeit ablöschen, aufkochen und 10 Min. köcheln lassen. Zum Schluss die Erdnusspaste und die Gewürze einrühren. Soll die Sauce sämiger werden, mehr Erdnusspaste einrühren.
Weltgebetstag 2009
Am 06. März 2009 erwartete die Besucher und Besucherinnen des Weltgebetstages im
Etelser Gemeindehaus ein Gottesdienst der besonderen Art.
16 Frauen aus der Gemeinde hatten den Abend vorbereitet, den Raum dekoriert und
den Altar mit landestypischen Gegenständen liebevoll geschmückt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Musikprojekt der Kirchengemeinde mit gestaltet.
Bilder aus dem Land Papua-Neuguinea vermittelten einen Eindruck von Land und Leuten.
Im Anschluß an den Gottesdienst konnte man zahlreiche regionale Speisen probieren.
Annähernd 100 Gottesdienstbesucher waren der Einladung des Vorbereitungsteams um Sylke
Beckmann gefolgt und konnten sowohl einen ansprechenden Gottesdienst erleben und im
Anschluss daran einen gemütlichen Abend verbringen.
Rezepte aus Papua-Neuguinea
Gurkensuppe
Zutaten:
Vier dicke Gurken (zusammen etwa 2,5 kg)
400 g Kartoffeln
1 Liter Hühnerbrühe
Salz, Pfeffer
250 ml Sahne
Dill
Zubereitung:
Die geschälten und klein geschnittenen Gurken und Kartoffeln in der Brühe etwa 30 Minuten kochen und passieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Sahne einrühren. Mit Dillspitzen garnieren. Die Suppe schmeckt am besten kalt.
Avocado-Dip
Zutaten:
1 Avocado
1 kleine Zwiebel
1 Tomate
Salz, Pfeffer,
Essig oder Zitrone
Zubereitung:
Das Fleisch einer reifen Avocado zu Mus verarbeiten, Zwiebel und Tomate sehr klein würfeln und unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Essig oder Zitrone abschmecken. Dazu Kräcker reichen.
Huhn in Curry mit Früchten (für sechs Personen)
Zutaten:
500 g Reis
3 Tassen gekochtes, gewürfeltes Hühnerfleisch
1 Liter Hühnerbrühe
500 ml Kokosmilch
Mondamin zum Binden
Currypulver, Salz
Fleisch einer Avocado (gewürfelt)
1 bis 2 Bananen, in Scheiben, Zitronensaft
je eine Tasse anderer Südfrüchte (geschnitten), wie Ananas, Orange, Mango.
Zubereitung:
Reis in einem Teil der Hühnerbrühe garen. Den Rest der Brühe mit der Kokosmilch aufkochen und mit dem kalt angerührten Saucenbinder andicken, mit Salz und Currypulver abschmecken. Avocado- und Bananenstücke sofort nach dem Kleinschneiden mit etwas Zitronensaft beträufeln, mit den anderen Früchten und dem Hühnerfleisch mischen. Die Mischung über den heißen Reis verteilen, die Currysauce darübergießen.
Bananen-Kuchen
Zutaten:
2 Bananen
2 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
1/2 Tasse Zucker
4 EL Butter oder Margarine
2 Eier
Zubereitung:
Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Die zu Mus zerdrückten Bananen hinzufügen. Mehl und Backpulver unterrühren. In einer gefetteten Backform oder auf dem Backblech bei 180 Grad in etwa 30 Minuten braun backen.
Der Weltgebetstag 2008 kam in diesem Jahr aus Guyana.
Über 70 Besucher/innen fanden am 07. März den Weg ins Gemeindehaus Etelsen, um zunächst
einen schönen Gottesdienst unter Beteiligung des Musikprojekte zu erleben. Im Anschluss
erwarteten die zahlreichen Besucher bei gemütlichem Beisammensein kulinarische Spezialitäten
aus Guyana.
Mehr über das Land und die Bevölkerung erfahren Sie hier (PDF-Dokument).
Ein paar Rezepte:
Pepper Pot Soup
Zutaten:
1/2 Liter Wasser
500 g. Suppenfleisch, in Würfeln
250 TK Blattspinat
6 Okraschoten
1 gr. Kartoffel in Scheiben
1 Zwiebel in Scheiben
1/2 Tel. Thymian
1 TL Salz
1 Chilischote in feinen Ringen
Zubereitung:
Das Wasser zum Kochen bringen, Fleisch, Spinat, Okraschoten und Kartoffel dazugeben.
Ca. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze weich kochen. Weitere
15 Minuten kochen lassen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und nochmals 20 Minuten köcheln
lassen.
Krabben-Kartoffel-Bällchen
Zutaten:
500 g Kartoffeln, gekocht
40 g Butter
2 Eigelb
50 g Edamer Käse, gerieben
1 EL Petersilie, fein gehakt
1 Zwiebel, fein gehakt
500 g Krabben, geschält und grob gehakt
Mehl zum Rollen
50 g Semmelbrösel
1 Ei, leicht geschlagen
Frittieröl
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln zerdrücken und mit 25 g Butter, Eigelb, Käse und Petersilie vermischen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der restlichen Butter die Zwiebel anbraten, aber nicht braun
werden lassen. Die Zwiebel und die Krabben unter die Kartoffelmasse heben und daraus etwa 2 - 3 cm
große Bällchen formen; das geht am besten, wenn man mit dem Eßlöffel Bällchen absticht und diese
in das Mehl fallen lässt. Sobald sich eine Mehlschicht gebildet hat, kann man die Bällchen wunderbar
rollen. Die Bällchen im Mehl rollen, in das geschlagene Ei tauchen und in den Semmelbröseln wälzen.
Auf eine beschichtete Backfolie legen und bis zum Braten kaltstellen. Das Frittieröl in der Friteuse
oder einer tiefen Pfanne auf 195 Grad C erhitzen und die Bällchen goldbraun braten. Auf Küchenpapier
abtropfen lassen und sofort servieren.
Guyana- Kartoffeln
Zutaten:
40 ml Pflanzenöl
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
3/4 EL getrocknete ganze Rosmarinnadeln
1 1/2 EL Currypulver
800 g Kartoffeln, geschält und in Scheiben
1 reife große Papaya oder Mango, geschält und gewürfelt oder
200 g Ananasstücke
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
250 ml Wasser
50 g Butter, geschmolzen
Dieses Rezept hat seine Wurzeln in der Ostafrikanisch-Indischen Küche und wird hauptsächlich in Guyana gegessen. Es schmeckt ganz hervorragend als Beilage zu Fleischgerichten.
Das Öl erhitzen und darin Rosmarin und Knoblauch anbraten bis er braun wird. Dann den Rosmarin aus der Pfanne nehmen. Das Currypulver mit dem Öl verrühren, aber nicht verbrennen lassen. Kartoffeln, Wasser
Salz, Pfeffer und Papaya hinzugeben und aufkochen lassen.
Bei geringer Hitzezufuhr zugedeckt 20 Min. garen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Wenn die Kartoffeln weich sind, mit der geschmolzenen Butter übergießen und sofort servieren.
... weitere Spezialitäten/Rezepte gibt es am 07. März 2008 im Gemeindehaus Etelsen. Schauen Sie vorbei!
Weltgebetstag am 02.03.2007 in Etelsen
Am 02.03. haben wir im Gemeindehaus Etelsen mit über 70 Gottesdienstbesuchern den Weltgebetstag
gefeiert, dessen Liturgie und Thema dieses Jahr aus Paraquay stammten. Im Anschluss an den Gottesdienst
gab es ein leckeres Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus Paraquay...
Hier finden Sie einige der Rezepte zum Weltgebetstag aus Paraguay:
Pan dulce de pan duro
Zutaten:
hartes Brot oder Galletas, soviel wie nötig, 1 1/2 Tassen Milch, 1 EL Maizena (Speisestärke), 1/2 Tasse Zucker, Bienen- oder Zuckerrohrhonig, Zimt.
Zubereitung:
Das Brot in kleine Stücke schneiden und in eine eingefettete, feuerfeste Form geben. Milch, Zucker und Maizena gut mischen und darüber gießen. Im heißen Ofen 10 Min. backen, dann umdrehen und noch mal 15 Min. backen. Die abgekühlte Masse mit Honig beträufeln und mit Zimt bestäuben. Wird als Nachtisch oder als Zwischenmahlzeit gereicht.
Chipa guazu (Maisauflauf)
Zutaten:
1/2 Kilo Zwiebeln, 1 Kilo Maiskörner (aus der Dose od. frisch), 6 Eier, 1/2 Kilo Käse (z.B. mittelalter Gouda), 250 gr. Magerquark, 200 gr. Butter, 1 Tasse Maisgrieß, Salz und wenig Pfeffer
Zubereitung:
Zwiebeln zerkleinern und in der ausgelassenen Butter leicht andünsten. Maisgrieß dazugeben und Masse auskühlen lassen. Mais (Wasser abgießen) im Mixer grob zerkleinern. Eier schlagen, Käse reiben. Alle Zutaten zusammen mit dem Quark, Salz und Pfeffer mit dem Handrührer mischen und in eine gefettete Auflaufform geben.
Backofen gut vorheizen (ca. 200 Grad). Auflauf backen, bis die Oberfläche sich goldbraun färbt (ca. 30 - 40 Minuten). Der Auflauf sollte etwas abkühlen (10 - 15 Min.), damit er sich in quadratische Stücke - so wird er in Paraguay serviert - schneiden lässt.
Mini-Empanadas mit Hackfleischfüllung
Zutaten (für 20 Stück):
Teig:
230 gr Mehl, 1/2 TL Salz, gem. Koriander, 100 gr. kalte Butter, 7 EL kaltes Wasser
Füllung:
200 gr. gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, 1 EL Öl, 6 EL Chili-Soße (Fertigprodukt aus der Flasche)
Zubereitung:
Teig: Alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Sollte der Teig zu bröselig sein, noch einen EL Wasser hinzufügen. Ist der Teig zu weich, etwas Mehl unterkneten.
Füllung: Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln glasig dünsten, dann das Hackfleisch zugeben und anbraten. Mit Chili-Soße abschmecken und abkühlen lassen.
Den Teig etwas 3mm dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise von ca. 7 cm Durchmesser ausstechen. Auf jeden Kreis 1 TL der Füllung geben. Den Rand des Kreises mit Wasser anfeuchten und den Teig zusammenklappen, so dass kleine Halbmonde entstehen. An der runden Seite des Halbmondes den Teig mit einer Gabel zusammendrücken. Die Teigtaschen oben mit etwas Wasser bepinseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen bei 220 Grad (E-Herd, 200 Grad Heißluft) ca. 20 Minuten backen. Empanadas können kalt oder warm gegessen werden.
Locro (Mais-Gemüse-Eintopf)
Zutaten:
125 gr. Schinkenwürfel, 4 gekochte Maiskolben oder eine kleine Dose Maiskörner, 4 Tomaten, 1/2 bis 1 Pfd. Kürbis oder Zucchini (gewürfelt), 2 süße Pfefferschoten, 1/2 Pfd. grüne Erbsen, 4 Kartoffeln, 4 bis 4 Eßl. Öl, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, etwas Majoran oder Oregano, Salz, Pfeffer, Petersilie, etwas geriebener Käse, Wasser.
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und mit den Schinkenwürfeln in einem flachen großen Topf in Öl anschwitzen. Es folgen die entkernten, von den Rippen befreiten und in Streifen geschnittenen Pfefferschoten. Danach die in Würfel geschnittenen Kartoffeln, diverse Gewürze und etwas Wasser ca. 10 - 15 Minuten mitdünsten. Das restliche Gemüse dazugeben und weitere ca. 10 Minuten dünsten lassen. Ab und zu umrühren. Das Mischgemüse wird heiß, mit fein gehackter Petersilie und geriebenem Käse bestreut, serviert.
Palito de queso (Käsestäbchen)
Zutaten:
500 gr. Mehl, 1 Ei, 50 gr. Margarine, 1 Würfel Hefe, 1 EL Zucker, etwas Salz, Milch, 500 gr. geriebener Gouda
Zubereitung:
Wie Brotteig zubereiten. Den Käse gut unterkneten. Fingerdicke Rollen formen, mit Milch bestreichen, ca. 20 Minuten bei 200 Grad Heißluft (oder 220 Grad E-Herd) backen.
Sie werden heiß und kalt gegessen und sind eine gute Zwischenmahlzeit oder können zum Tee, z.B. Mate-Tee, gereicht werden.
Huascha Locro (vegetarisch)
Zutaten:
6 große Kolben Gemüsemais, 2 Tassen weiße Bohnen, 750 gr Kürbis, 300 gr Süßkartoffeln, Gemüsebrühe (Würfel)
Zubereitung
Die weißen Bohnen mind. 6 Std. oder über Nacht einweichen. Dann mit Wasser bedeckt weich kochen. Die Maiskolben in ca.2 cm dicke Scheiben schneiden, Kürbis und Süßkartoffeln in kleine Würfel schneiden. Alles in einen großen Topf geben und mit ca. 2 Litern Gemüsebrühe bei kleiner Hitze kochen lassen. Wenn die weißen Bohnen gar sind, dazugeben und alles zusammen kochen lassen, bis es eine sämige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer, Aji molido (milder roter Pfeffer gemahlen) und Oregano abschmecken. Dazu passt Stangenweißbrot oder Fladenbrot.
Klassisch wird zum Würzen eine scharfe Soße bereitgestellt.
Zubereitung:
Ein bis zwei rote Paprika in der Küchenmaschine klein hacken, in 1 Tasse Olivenöl weich dünsten, 3 fein gewiegte Frühlingszwiebel und 2 zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben, mit 1 bis 2 Eßl. Paprikapulver und 1 Teelöffel Aji molido mischen und abkühlen lassen, ggf. etwas mehr Olivenöl dazugeben. Die Konsistenz soll zwischen dickflüssig und pastenartig sein. Zum Würzen gibt man sich mehr oder weniger auf die Portion Huascha Locro.
Tortillon de arvejas (Erbsen-Pfannkuchen)
Zutaten:
1 große Dose grüne Erbsen, 4 Eier, Salz, Öl zum Braten
Zubereitung:
Die Eier werden nacheinander gut verquirlt. Man rechnet 3 EL Erbsen für jeden. Die Erbsen und die Eier mischen und in der Pfanne im Fett backen. Erst eine Seite backen, wenn sie trocken ist, die andere Seite backen.
Pan casero (hausgemachtes Brot)
Zutaten:
1 kg Mehl, 3 Eier, 100 gr Margarine, 2 Teel. Zucker, 3 Teel. Salz, Milch, 100 gr Hefe (kann auch noch mit Käse gemacht werden)
Zubereitung:
wie Brotteig
Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!